In den letzten Jahren hat die Löschgruppe Alfter intensiv die Vorgehensweise im Fall eines Verkehrsunfalls mit eingeklemmter Person geübt. Hierzu wurden verschiedene Möglichkeiten erarbeitet, um einen Zugang zu den Verunfallten zu schaffen.

Alfter. Beispielsweise wurden Dächer von PKW mit Hilfe des hydraulischen Rettungssatzes entfernt bzw. umgeklappt. Am vergangen Dienstag standen die Feuerwehrleute vor einem neuen Szenario. Ein PKW lag auf der Seite und musste stabilisiert werden. Unter der Leitung von Unterbrandmeister Christian Sessink wurden zwei Gruppen gebildet.

Zunächst sollte das Fahrzeug mit der Hilfe von zwei Steckleiterteilen fixiert werden. Die erste Gruppe nutzte zur Befestigung eine Arbeitsleine und die andere Gruppe einen Spanngurt. Es wurde schnell klar dass die Spanngurte schneller angebracht werden konnten als die Arbeitsleine. Darüber hinaus stellten die Kameraden und Kameradinnen fest, dass die Leiterteile eine Stolpergefahr darstellen können und viel Platz zum Aufbau benötigen. Sessink stellte daraufhin das Stab-Fast System vor, welches im Einsatzfall auf dem Rüstwagen der Löschgruppe Witterschlick verlastet ist. Nach der Einführung übten die Teilnehmer den Umgang mit dem System.

Die Löschgruppe Alfter möchte sich in diesem Jahr intensiv mit den Rettungsmöglichkeiten von eingeklemmten Personen  beschäftigen, die in einem Fahrzeug verunglückt sind und welches in Seitenlage oder auf dem Dach liegt. [kg]

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Letzte Aktualisierung 21/11/2017 - 17:07 Uhr