Neue Schilder im Alfterer Gemeindegebiet geben Orientierund im Notfall

„Wir haben einen Verletzten in unserer Wandergruppe. An Weitergehen ist nicht zu denken.“ So könnte ein Notruf aus dem Alfterer Waldgebiet an die Feuerwehr lauten.

Aber: Wo genau muss sie Hilfe leisten? In diesem Fall können Waldrettungspunkte die Rettung sein. Denn Feuerwehr, Polizei und Sanitätern sind die Koordinaten der jeweiligen Rettungspunkte bekannt, so dass sie bei der Nennung eines Rettungspunktes schnell vor Ort sein können. Dies gilt für verletzte Wanderer ebenso wie für Forstwirte, Jogger, Reiter und Mountainbiker. Sie erhalten durch ein gut ausgebautes Netz von Rettungspunkten zusätzliche Sicherheit.

Das Waldrettungspunktesystem des Landes NRW wurde jetzt seitens der Gemeindeverwaltung in allen Waldflächen, die zum Gemeindegebiet Alfter gehören, eingerichtet. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bornheim, dem Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft und der Freiwilligen Feuerwehr Alfter wurden die Punktevorschläge erarbeitet, kartographisch festgesetzt und anschließend die Beschilderung der Waldrettungspunkte vorgenommen. Auf dem Schild mit rotem Rand und der Notrufnummer ist eine Zahlenkombination als Standortangabe aufgebracht, die im Notfall angegeben werden muss. Die Zahl 11 steht für die Gemeinde Alfter. Bei der Zahl 503 gibt die erste Ziffer die zuständige Löschgruppe der Feuerwehr Alfter und die letzten beiden Ziffern die Nummer des Rettungspunktes an. Mit diesen Daten bekommen die Rettungsfahrzeuge auch den günstigsten Anfahrtsweg mitgeteilt. Das erspart langes Suchen und kann Leben retten.[mh]